Informationssysteme stehen seit den 70´ger Jahren immer wieder im Zentrum öffentlicher Diskussionen. Zum einen wurden sie hochstilisiert zur „Dampfmaschine“ der Wissensgesellschaft, die Produktivitätsschübe ungeahnten Ausmaßes in der Verwaltung erzeugen können. Zum anderen wurde das Schreckgespenst des Überwachungsstaates an die Wand gemahlt, indem Informationssysteme als Instrumente der Kontrollorgane eingesetzt werden. In den 80´ger und 90´gern wurde mit Überraschung festgestellt, dass weder das eine, noch das andere so ohne weiteres eingetreten ist. Inzwischen werden die Diskussionen um einiges sachlicher geführt und statt einen „großen Wurf“ zu landen wird vermehrt an adaptiven Systemen gearbeitet, die in der Kombination mit Prozessveränderungen, einen spürbaren Beitrag zur Verbesserung des schon vorhandenen Informationsmanagment in der Verwaltung liefern.


Aus semantischen Netzwerke werden regionsspezifische thematische Schwerpunktsetzungen ersichtlich die in der aktuellen Theorie zur wirtschaftlichen Entwicklung von Regionen für langfristig unterschiedliche Entwicklungspfade der Regionen verantwortlich gemacht werden.
Durch die konstante Beobachtung, wie es durch ein Informationssystem unterstützt wird, entsteht ein zunehmend genaueres Bild von den thematischen Schwerpunkten in der Forschungs- und Innovationstätigkeit von Akteuren der Region. Ein Vergleich der Schwerpunktsetzungen von Regionen mit unterschiedlichem langfristigen wirtschaftlichen Erfolg verspricht langfristig Hinweise auf Entwicklungspotentiale von Themen mit unterschiedlichen Charakteristiken zu schließen.
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